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Kreditkarte gesperrt: Was nun?

Schon alleine die Vorstellung, dass man im Laden steht, die Kreditkarte zückt und wenig später feststellt, dass der Bezahlvorgang nicht durchgeführt werden kann, weil die Karte gesperrt wurde, sorgt für ein unangenehmes - fast schon beklemmendes - Gefühl. Passiert das zudem noch im Urlaub, so ist die Panik mitunter schon vorprogrammiert. In erster Linie gilt es hier zu klären, warum die Karte gesperrt wurde. Hat man den Verfügungsrahmen ausgeschöpft? Ist das Guthaben, sofern eine Prepaid-Karte verwendet wird, aufgebraucht? Mitunter kann die Karte aber auch von Seiten des Kreditkartenanbieters gesperrt worden sein. Die Gründe, warum sich der Anbieter für diesen Schritt entschieden hat, sind vielfältig.

Die Gründe, warum eine Kreditkarte gesperrt werden kann

Wird die Kreditkarte verloren oder gestohlen, so sollte man sofort den Kreditkartenanbieter informieren, sodass dieser die Karte sperrt. In weiterer Folge kann die Karte nicht mehr verwendet werden. Doch nicht immer muss der Kartenbesitzer die Sperrung veranlassen - in manchen Fällen agiert der Kreditkartenanbieter nämlich von selbst. Wird die Kreditkarte heute noch in Deutschland verwendet, morgen hingegen in einem Land, das von Seiten des Kreditkartenanbieters als „kritisch“ gesehen wird, da hier Kreditkartenbetrügereien und Diebstähle an der Tagesordnung sind, so wird der Anbieter hellhörig und wird mitunter die Kreditkarte sperren lassen. Das heißt, wer eine Kreditkarte besitzt, der sollte zuerst einmal nachfragen, ob es Länder gibt, die von Seiten des Kreditkartenanbieters als „kritisch“ gesehen werden. Eine Möglichkeit, wie man eine ungerechtfertigte Sperre der Karte verhindern kann: Der Kreditkartenbesitzer informiert vor seinem Urlaub den Kreditkartenanbieter - in weiterer Folge kann von Seiten des Anbieters Kreditkartenbetrügerei und/oder Diebstahl ausgeschlossen werden. Wird die Kreditkarte innerhalb kürzester Zeit an zwei unterschiedlichen Orten verwendet, die jedoch weit voneinander entfernt liegen, so kann sie ebenfalls gesperrt werden. Der Kreditkartenanbieter geht in diesem Fall davon aus, dass die Karte oder die Daten gestohlen wurden (Phishing).

Kreditkartenanbieter handeln immer im Interesse des Kunden

Natürlich ist es äußerst unangenehm, wenn man seine Kreditkarte nutzen will, diese jedoch gesperrt wurde - am Ende agiert der Kreditkartenanbieter jedoch immer im Sinne des Kunden. Immer dann, wenn von Seiten des Anbieters Zweifel auftreten, ob sich die Kreditkarte noch im Besitz des rechtmäßigen Inhabers befindet, wird diese - sicherheitshalber - gesperrt werden.

InternetTabletBlog http://internettabletblog.de Erfahrungen - Informationen - Anleitungen Mon, 22 Mar 2010 08:31:49 +0000 http://wordpress.org/?v=2.9.2 en hourly 1 Das N900 mit Online-Speicher synchronisieren http://internettabletblog.de/2010/03/21/das-n900-mit-online-speicher-synchronisieren/ http://internettabletblog.de/2010/03/21/das-n900-mit-online-speicher-synchronisieren/#comments Sun, 21 Mar 2010 15:59:10 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=628 Ich arbeite für die Firma STRATO, die das Produkt HiDrive anbietet. Dieser Artikel repräsentiert jedoch lediglich meine Meinung als Privatperson. HiDrive ist nur ein einfach zu administrierendes Beispiel für einen rsync-Server von vielen.

Wie inzwischen den meisten bekannt sein dürfte, ist das aktuelle Internet Tablet von Nokia mit jeder Menge Speicher ausgestattet. Neben den 32 GB die fest eingebaut sind, kann man den Speicher per MicroSD-Karte nochmal um 16 GB erweitern. Das reicht eigentlich für jede Menge Multimediales. Dennoch kann es sinnvoll sein, auf externen Speicher zuzugreifen

  • weil dort eben alle Musikstücke, Fotos und Videos gesammelt abgelegt sind und weit mehr als 48 GB belegen
  • weil man den ganzen Kram auf dem N900 gern extern sichern möchte, um im Falle eines Verlustes oder Defektes darauf zugreifen zu können
  • weil es Daten (Bilder und Videos, gemacht mit der eingebauten Kamera) gibt, die nicht nur auf dem N900 direkt betrachtet werden wollen

Bisher hatte ich für diese Dinge ein kleines Network Attached Storage (NAS) im Wohnzimmer stehen. Genauer gesagt: Die Synology 107e. Diese kleine Kiste beherbergt nun aber lediglich eine Festplatte und bietet keinerlei Redundanz, weshalb es auch hier schön wäre, die Daten “irgendwohin” zu replizieren.

Dieses “Irgendwo” heißt für mich jetzt HiDrive. Das hat sich die mein Brötchengeber, die Firma STRATO, ausgedacht und genau an diesem Produkt als Beispiel möchte ich auch Erklären was möglich ist. Natürlich kann man auch einen eigenen Server nutzen oder auf alternative Anbieter zurückgreifen.

Wichtig ist mir, dass der Zugriff auf den Online-Speicher verschlüsselt erfolgt. Ob die Daten auf der Online-Festplatte ebenfalls verschlüsselt, also zum Beispiel in TrueCrypt-Containern abgelegt werden müssen, sollte jeder für sich entscheiden. Mir genügt es, die Daten verschlüsselt zu übertragen aber unverschlüsselt zu speichern.

Einmal rsync und zurück

Geradezu fantastisch sind die Möglichkeiten, wenn man rsync zum Sichern ganzer Verzeichnisse (samt Unterverzeichnissen) nutzen möchte. Per rsync werden die Inhalte eines Quellordners in einen Zielordner übertragen. Dabei wird immer nur kopiert, was sich noch nicht im Zielordner befindet. Änderungen an den Dateien im Quellordner werden erkannt und berücksichtigt. Um vollständige Gleichheit zwischen Quell und Zielordner herzustellen, kann auch eine Option verwendet werden, die alle Inhalte im Zielordner löscht, wenn sie nicht auch im Quellordner existieren.

Um automatisiert synchronisieren zu können soll ein Schlüssel erzeugt werden, mit dessen Hilfe auch automatisiert auf den Online-Speicher zugegriffen werden kann. Als grafische Benutzeroberfläche soll grsync zum Einsatz kommen, einem inzwischen hervorragend auf dem N900 zu bedienendem Programm. Abgerundet wird das Experiment durch das Programm Alarmed (Achtung! Dieses Programm ist derzeit nur in der Programmbibliothek extras-devel vorhanden und sollte mit entsprechender Vorsicht genossen werden), welches die zeit- und Intervall-gesteuerte Ausführung beliebiger Befehlszeilen erlaubt.

Zunächst gilt es, einen Schlüssel zur Verwendung mit HiDrive (oder dem externen rsync-Server) zu erstellen. Dazu muss OpenSSH installiert sein. Dazu gibt man als root ein:

apt-get install openssh

Während der Installation wird man nach einem Passwort gefragt, das den Zugriff auf das N900 per ssh ermöglicht.

Grsync und alarmed werden ebenfalls installiert:

apt-get install grsync alarmed

Dann wird man wieder normaler Benutzer:

exit

Man wechselt das Verzeichnis:

cd /home/user/.ssh

und generiert dort einen Schlüsselpaar zum Zugriff auf den Online-Speicher:

~ $ cd /home/user/.ssh
~ $ ssh-keygen
Generating public/private rsa key pair.
Enter file in which to save the key (/home/user/.ssh/id_rsa): rsynckey
Enter passphrase (empty for no passphrase):
Enter same passphrase again:
Your identification has been saved in rsynckey.
Your public key has been saved in rsynckey.pub.
The key fingerprint is:
af:16:99:df:d7:e8:7c:f3:d1:5b:91:78:9d:6a:fb:ee user@Nokia-N900-51-1
The key's randomart image is:
+--[ RSA 2048]----+
|                 |
|                 |
|                 |
|              . +|
|        So   . =.|
|        +.    o o|
|         o.. o +o|
|        ... o.+.*|
|       ..    +*E+|
+-----------------+

HiDrive als rsync-Server einrichten

Nun gilt es, den öffentlichen Schlüssel rsynckey.pub im HiDrive Konfigurationsbereich zu hinterlegen. Dafür kopiert man die Datei in den Dokumenten-Ordner:

cp rsynckey.pub /home/user/MyDocs/.documents/

Im Browser öffnet man den Konfigurationsbereich unter www.hidrive.strato.com. Dort kann nun im Tab “Einstellungen” -> “Kontenverwaltung” für einen bestehenden Account ein OpenSSH-Schlüssel hinterlegt werden, wie die folgenden Abbildungen verdeutlichen::

Auswahl eines Benutzer-Kontos zum hochaden des öffentlichen Schlüssels

Wurde der Schlüssel ausgewählt und hochgeladen, so befindet er sich anschließend in einer Liste mit verwendbaren Schlüsseln, die im Konfigurationsbereich einsehbar ist.

Der OpenSSH-Schlüssel wurde erfolgreich hochgeladen...

...und taucht nun in der Liste der authentisierten Schlüssel auf.

Ich habe sowohl im HiDrive-Ordner des Benutzers “jukey” als auch im MyDocs-Verzeichnis auf dem N900 jeweils die Ordner tablet2server und server2tablet angelegt. Auf dem N900 kann dazu der Dateimanager verwendet werden oder man gibt in xterm ein:

mkdir /home/user/MyDocs/tablet2server
mkdir /home/user/MyDocs/server3tablet

HiDrive-seitig kann man die Ordner per Weboberfläche (Ebenfalls im Konfigurationsbereich), SMB/CIFS oder auch  SFTP anlegen. Ich gehe davon aus das die Ordner /users/jukey/tablet2server und /users/jukey/server2tablet heißen.

Probebetrieb in xterm

Wer nicht auf die grafische rsync-Oberfläche zurückgreifen möchte, kann auch die beiden folgenden Kommandos in xterm nutzen:

rsync -avz -e "ssh -i /home/user/.ssh/rsynckey" \
/home/user/MyDocs/sync/tablet2server/ \
jukey@rsync.hidrive.strato.com:/users/jukey/sync/tablet2server

(Die Backslashs: “\” sorgen lediglich dafür, dass die nachfolgenden Zeilenumbrüche ignoriert werden)

rsync -avz -e "ssh -i /home/user/.ssh/rsynckey" \
jukey@rsync.hidrive.strato.com:/users/jukey/sync/server2tablet \
/home/user/MyDocs/sync/server2tablet/

Komfortable Nutzung per grsync

Jetzt ruft man grsync auf und legt jeweils ein Profil zum sichern auf dem Server und ein Profil zum Ablegen auf dem Tablet an. Die Nachfolgenden Screenshots verdeutlichen, wie es geht:

GUI für rsync unter maemo5 auf dem N900: Verzeichnisse festlegen

Unter Source wird ein Pfad auf dem N900 ausgewählt, dessen Inhalt samt Unterverzeichnissen auf den Server übertragen werden soll. Danach gibt man unter zusätzlichen Optionen an, wo der Schlüssel für den Zugriff per SSH auf dem Internet Tablet zu finden ist:

GUI für rsync unter maemo5 auf dem N900: Zugriff verschlüsselt per SSH mit Hilfe eines Schlüssels

Gespeichert wird das ganze als Profil namens “tablet2storage”. Nun können beliebige Verzeichnisinhalte vom Tablet in das HiDrive-Verzeichnis “tablet2server” verschoben werden, indem dieses Profil verwendet wird. Im Hauptmenü lassen sich Quelle und Ziel auch umkehren. Ich habe dafür ein Profil storage2tablet angelegt, bei dem alle,s was online im Ordner server2tablet liegt in dem lokalen /home/user/MyDocs/sync/server2tablet Ordner landet.

Automatische, zeitgesteuerte Synchronisation im Hintergrund

Um die Synchronisation regelmäßig automatisiert anzuschieben, kann das seit kurzem verfügbare Programm “alarmed” verwendet werden. Hier können Befehle bequem zur wiederholten Ausführung hinterlegt werden. Man nimmt also die oben beschriebenen Befehlszeilen (ohne die “\”) und fügt sie unter “New Event” -> “Command execution” als Befehlszeile ein.

Intervall-basierte Kommandos ausführen - alarmed erleichtert die Konfiguration

Anschließend gilt es noch, ein Intervall für die Synchronisation zu wählen. Dabei ist es unter anderem möglich, bestimmte Tage pro Woche, den Monats-Ersten oder auch einfach täglich, stündlich oder minütlich zu synchronisieren.

Fazit

Wozu das Ganze? Ich synchronisiere zum Beispiel einmal täglich automatisiert alle Kamera-Verzeichnisse mit dem meiner Online-Festplatte. Sitze ich an einem PC oder Notebook, kann ich auf Kopien der Bilder des N900 zugreifen ohne dieses an den rechner anschließen zu müssen oder per SSH darauf zugreifen zu müssen.

Oder: Der Inhalt des eigenen Musikarchivs im Storage kann täglich aufs N900 synchronisiert werden. Auch hier kann die Musik, nachdem die CD ins mp3-Format umgewandelt wurde, am PC in den Online-Speicher übertragen werden und nach der nächsten rsync-Session kann der Ohrenschmaus auf dem N900 wiedergegeben werden.

Für welche Zwecke setzen meine Leser(innen) rsync auf dem N900 ein? Kommentare sind stets willkommen!

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Synchronisationskurzgeschichte: Automatisiertes Synchronisieren im Hintergrund http://internettabletblog.de/2010/01/31/synchronisationskurzgeschichte-automatisiertes-synchronisieren-im-hintergrund/ http://internettabletblog.de/2010/01/31/synchronisationskurzgeschichte-automatisiertes-synchronisieren-im-hintergrund/#comments Sun, 31 Jan 2010 19:52:19 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=602 Nachdem in der letzten Synchronisationsgeschichte beschrieben wurde, wie Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen zwischen N900 und einem SyncML-Server abgeglichen werden können, möchte ich in diesem kurzen Beitrag darauf eingehen, wie man dieses Vorgehen automatisiert.
Ziel ist es, eine Synchronisation

  • automatisiert durchzuführen,
  • nur dann durchzuführen, wenn eine Netzwerkverbindung besteht und
  • den Status des Ergebnisses der letzten Synchronisation sehen zu können

Diese drei Fliegen schlägt man mit einer Klappe namens “Desktop Command Execution Widget“, im folgenden “DCEW” genannt. Erhältlich ist dieses Desktop Widget in der Programmbibliothek extras-testing und, so denn niemand größere Bugs moniert, bald auch in extras.

Mit DCEW kann man sich zeigen lassen, was man sieht, wenn bestimmt Befehle auf der Kommandozeile gestartet werden. Alles, was in der Kommandozeile ausgegeben wird, erscheint im Widget. Man kann festlegen, ob das gewünschte Kommando jedes mal ausgeführt wird, wenn der Desktop, auf dem sich DCEW befindet, aufgerufen wird oder ob ein Tippen auf das Widget nötig ist. Für unsere Zwecke ebenfalls sehr sinnvoll ist die Möglichkeit, ein Kommando Intervall-basiert auszuführen sowie eine Internetverbindung vorauszusetzen.

Wir geben dem Kind einen Namen...

Es wird, wie im Bild zu sehen, ein neues Kommando namens “sync” erstellt:

syncevolution scheduleworld|grep \|\ 

Achtung! Nach dem zweiten “\” unbedingt ein Leerzeichen hinzufügen, sonst werden die falschen Zeilen ausgegeben.

Der Befehl sorgt dafür, dass das N900 mit dem SyncML-Dienst scheduleworld.com synchronisiert wird und nur die Zeilen aus dem Protokoll angezeigt werden, die die Zeichenfolge | gefolgt von einem Leerzeichen enthalten. Welche das sind, zeigt der folgende Screenshot:

Relevante Essenz der Bildschirm-Ausgabe nach Ausführung von syncevolution

Für dieses Ergebniss muss das Ausgabefenster auf maximaler Breite (“width”) belassen werden und 10 Zeilen für die Ausgabe eingestellt werden. Synchronisiert man den einen oder anderen Datentyp (z.B. Notizen) nicht, kommt man auch mit entsprechend weniger Zeilen aus.

Breite und Höhe festlegen

Um zu verhindern, dass das Kommando zu häufig und womöglich parallel ausgeführt wird, habe ich die entsprechenden Checkboxen deaktiviert und ein festes Intervall (6h) festgelegt.

Wann und unter welchen Voraussetzungen soll die Synchronisation stattfinden

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Profilierung mal anders: Weitere Profile anlegen und nutzen mit tweakr http://internettabletblog.de/2010/01/11/profilierung-mal-anders-weitere-profile-anlegen-und-nutzen-mit-tweakr/ http://internettabletblog.de/2010/01/11/profilierung-mal-anders-weitere-profile-anlegen-und-nutzen-mit-tweakr/#comments Mon, 11 Jan 2010 19:07:27 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=579 Erstaunt stellt man bei der Benutzung des N900 fest, dass lediglich zwei Standard-Profile für die Nutzung vorgesehen sind:

  • Allgemein
  • Lautlos

Visuell unterscheiden sich beide Profile durch ein Icon in der Statusanzeige (das Ding, dass die Uhrzeit und den Akkufüllstand, sowie Informationen zur Konnektivität in der Menüleiste einer Anwendung anzeigt). Dem Profil “Lautlos” wird nämlich ein kleines Icon eine (durchgestrichene Note) zugeordnet. Man kann zwischen beiden Profilen umschalten, indem man in der “status area” (also dem Ding, das ausklappt, wenn man auf die Uhrzeit/Batterieanzeige in der Menüleiste einer Anwendung tippt) auf das Profil-Icon tippt.

Was fehlt, sind ganz klar weitere Profile, das weiß jeder, der schon einmal mit einem echten ™ Mobiltelefon zugange war.

Diesen Mangel behebt tweakr.

Ich bitte den geneigten Leser, zur Kenntnis zu nehmen, dass es sich um Software handelt, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet und nicht hinreichend getestet wurde. Eine Installation kann dazu führen, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt oder aber das N900 in eine Reboot-Endlosschleife gelangt, aus der es nur durch erneutes Einspielen der Firmware ein entrinnen gibt.

Bei tweakr handelt es sich um ein Plugin für die Anwendung "Einstellungen"

Um tweakr zu installieren muss der Programmkatalog extras-devel aktiviert sein. Ist dies der Fall kann es im Programmmanager zur Installation ausgewählt werden. Nach erfolgter Installation klinkt sich tweakr als Plugin in die Einstellungen des N900 ein. Stellt man nun unter “Profil” (in den “Einstellungen” ganz oben) alle Lautstärken und Vibrationsfunktion ein, kann diese mit Hilfe des Menüpunkts “Save Current General profile to new preset” in “Tweakr” (in den “Einstellungen” ganz unten) dieses “Allgemeine” Profil als neues Profil unter eigenem Namen speichern.

Die aktuellen Profileinstellungen werden mit Hilfe einer Option des tweakr-Dialogs gespeichert

Dieser Vorgang kann wiederholt werden, bis einem die Puste ausgeht, man die Lust verliert oder der Meinung ist, jeden benötigten Fall abgedeckt zu haben.

“Aber wo ist denn mein schönes “Lautlos”-Profil hin?”, habe vermutlich nicht nur ich mich nach diesem Vorgang gefragt. Das vordefinierte Lautlos-Profil kann nach wie vor mit Hilfe des Ein-(und Aus-)schalt-Knopfes am Gerät (zwischen Laut/Leiser-Wippe und Kamera-Auslöser beheimatet) aktiviert werden.

Aprospos Einschalt-Knopf: Dieser lässt sich ebenfalls per tweakr mit unterschiedlichen Funktionen belegen.

Und tweakr kann noch viel mehr: Zum Beispiel Ordnung auf dem Desktop schaffen, indem es ein Raster vorgibt, in dem Elemente auf den Desktops verschoben werden können oder die Umbennenung von dort abgelegten Bookmarks gestattet. Ebenfalls keine Revolution, aber doch nützlich, ist die Möglichkeit, bei gesperrte(r/m) Tatsatur/Touch-Screen durch das Öffnen der Kamera-Abdeckung eben auch die Kamera-Anwendung zu starten. Da kommt echtes Kompakt-Kamera-Feeling auf, kann ich nur sagen.

Zukunft

Schön wäre es, irgendwann auch Icons für die einzelnen Profile zuordnen zu können, die in der Statusanzeige zu sehen sind. Noch schönen wäre es, wenn das Profil in Abhängigkeit des benutzten Netzzugangs, der Uhrzeit und eines eventuell angeschlossenen Headsets/Kopfhörers automatisch ausgewählt wird.

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Synchronisationsgeschichten (4): Dem N900 SyncML beibringen mit Hilfe von syncevolution http://internettabletblog.de/2009/12/30/synchronisationsgeschichten-4-dem-n900-syncml-beibringen-mit-hilfe-von-syncevolution/ http://internettabletblog.de/2009/12/30/synchronisationsgeschichten-4-dem-n900-syncml-beibringen-mit-hilfe-von-syncevolution/#comments Wed, 30 Dec 2009 01:44:39 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=538 Ein Traum wird wahr: Synchronisation aller gängigen Daten mit fast allem, was so als Gegenstelle in Frage kommt. Andere Handys, die PC-Suite von Nokia zum Synchronisieren von Outlook per Kabel oder Bluetooth, aber auch “over-the-air” per Active Sync Protokoll, welches das N900 von Natur aus unterstützt, ist bereits möglich. Nachdem in einem Update der Firmwareversion nicht mehr nur Exchange 2007 Server, sondern endlich auch Exchange 2003 und wahrscheinlich auch Google als Gegenstelle unterstützt werden, ist ja ein nicht unwesentlicher Teil der Synchronisationswilligen bedient. Vielleicht widme ich eine der nächsten Synchronisationsgeschichten diesen Themen.

Theorie…

Hier und heute soll es um SyncML gehen. Also um ein von Nokia auf dem N900 nicht offiziell unterstütztem Protokoll. Auch per SyncML können Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen mit einem Synchronisationsserver abgeglichen werden.
Auf den älteren Internet Tablets war dies nur für Kontakte möglich, wie in den vorangegangenen Artikeln zum Thema Synchronisation in diesem Blog beschrieben wird.

Kalender-Anwenung auf dem N900 unter Mameo5

Nun besitzt das N900 zu meiner großen Freude eine rudimentäre, aber gut funktionierende Kalender-Anwendung, die zugleich auch noch Aufgaben und Notizen verwalten kann und darüber hinaus sogar die Verwendung verschiedener Kalender für verschiedene Zwecke ermöglicht. Die Frage ist, ob syncevolution auch auf dem N900 lauffähig ist und ob man die über Kontaktdaten hinausgehende Datentypen damit ebenfalls synchronisieren kann.

Man kann!

Verwendet man mehrere Kalender, können diese einzeln Ein- oder Ausgeblendet werden

Nachdem sich Patrick Ohly, der Schöpfer des wunderbaren syncevolution, nach dem Erscheinen des N900 aus zeitlichen Gründen nicht mehr mit der Portierung und Weiterentwicklung dieses sync-Wunders für Maemo5 befassen kann und in der maemo.org Community anfragte, wer dieses Projekt weiterzuführen bereit wäre, passierte lange Zeit nichts. Zaghafte Versuche, sich mit Hilfe eines maemo.org Brainstorms an das Thema heranzutasten, wurden gestartet… Doch dann nahm Ove Kaaven das Heft des Handelns in die Hand und baute eine funktionierende Version von syncevolution für Maemo5. Und was für eine! Über meine kühnsten Erwartungen hinausgehend ist es mit dieser Version auch möglich Termine, Aufgaben und Notizen zu synchronisieren. Verwendet man mehr als einen Kalender, ist es zudem möglich festzulegen, welche(r) Kalender (in denen auch Aufgaben und Notizen verwaltet werden) synchronisiert werden sollen.

… und Praxis

Ich bitte den geneigten Leser, zu beachten, dass nachfolgende Beschreibung sich auf Software bezieht, die nicht hinreichend getestet wurde und die sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Nur weil bei mir bisher alles gut funktioniert hat, kann nicht davon ausgegangen werden, dass es auch beim Nachmachen funktioniert. Ein Backup der Daten aller beteiligter Parteien ist obligatorisch.

Ich beschreibe die Installation am Beispiel des Dienstes scheduleworld.com. Dieser ist inzwischen kostenpflichtig. Eine Liste von Sync-Anbietern kann dieser Seite entnommen werden. Welche Konfigurationsparameter jeweils verwendet werden, ist den Anleitungen der entsprechenden Anbieter zu entnehmen.

Bearbeitung der Konfigurationsdateien von syncevolution mit dem Editor Leafpad

Zunächst sollte ein Editor installiert werden, der alle bearbeiteten Dateien im Nur-Text-Format belässt und keine Formatierung kennt. Dafür bietet sich der dem Midnight Comander beiliegende mcedit oder der ebenfalls zu installierende Editor “Leafpad” an. Ich beschreibe alles nachfolgend mit Leafpad als Editor.

Update vom 26.01.2010: syncevolution kann inzwischen ganz normal mit Hilfe des Programmmanagers installiert werden. Voraussetzung ist die Aktivierung des Programmkatalogs extras-devel.

Für scheduleworld existiert bereits ein Konfigurationstemplate, das mit dem Kommando:

~ $ syncevolution -c scheduleworld

konfiguriert wird.

Nun müssen noch wenige kleine Anpassungen an den Konfigurationsdateien vorgenommen werden. Details zu diesen Anpassungen können den enthaltenen Beschreibungen in diesen Dateien entnommen werden. Die Konfigurationsdateien sind unter /home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/ abgelegt. Zunächst wird die Kofigurationsdatei mit den allgemeinen Informationen bearbeitet:

~ $ leafpad /home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/config.ini

Es gilt, den Benutzernamen und das Passwort zu hinterlegen indem man diese Werte als “username =” und “password =” hinterlegt. Die URL ist bereits korrekt vorkonfiguriert.

Nachdem die alllgemeinen Parameter festgelegt sind, kann in den Dateien:

/home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/sources/addressbook/config.ini
/home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/sources/calender/config.ini
/home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/sources/todo/config.ini
/home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/sources/memo/config.ini

Einstellungen für die einzelnen Datentypenbearbeitet werden.

Um zu ermitteln, welche Einträge in Frage kommen, können die vorhanden Sync-Quellen hier abgefragt werden:

~ $ syncevolution
Evolution Address Book = Evolution Contacts = evolution-contacts:
 <<system>> (file:///home/user/.osso-abook/db) <default>
Maemo Calendar = maemo-events:
 N900 (id:1) <default>
 Privat (id:2)
 Geburtstage (id:3)
 Nokia E52 jukey (id:4)
 Mail for Exchange (id:5)
Maemo Tasks = maemo-tasks:
 N900 (id:1) <default>
 [...]
Maemo Notes = maemo-notes:
 N900 (id:1) <default>
 [...]

Um einen bestimmten Kalender als Quelle für den Synchronisationsvorgang zu wählen, muss der entsprechende Wert für “id:x” später in der entsprechenden Konfifgurationsdatei eingetragen werden. Im obrigen Beispiel müsste also z.B. id:2 genommen werden, um den Kalender “Privat” zu synchronisieren. Zusätzlich muss ein Synchronisationsmodus gewählt werden. Der Modus “two-way” bedeutet beidseitige Synchronisation, während im Modus one-way-to-server/client nur in die jeweils angegebene Richtung synchronisiert wird.

Die Datei im Verzeichnis /home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/sources/calender/config.ini sieht nun also folgendermaßen aus:

sync = two-way
type = calendar
evolutionsource = id:2
uri = cal2

wobei uri der Name der externen Datenbank ist, in die die Termine wandern. Im Falle von scheduleworld.com kann im dortigen Login-Bereich nachgelesen werden, welcher Wert für welchen Kalender angegeben werden muss. Um die Datei mit Hilfe von leafpad zu editieren, wird folgender Befehl verwendet:

~ $ leafpad /home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/sources/calender/config.ini

Für die andern Syncchronisationsquellen gestaltet sich die Konfiguration jeweils genauso.

Um den Synchronisationsvorgang zu starten ist nun nur noch folgender Befehl nötig:

~ $ syncevolution scheduleworld

Es folgt ein Bericht, der u.a. ausgibt welche Daten synchronisiert wurden:

Changes applied during synchronization:
+---------------|-------ON CLIENT-------|-------ON SERVER-------|-CON-+
|               |   rejected / total    |   rejected / total    | FLI |
|        Source |  NEW  |  MOD  |  DEL  |  NEW  |  MOD  |  DEL  | CTS |
+---------------+-------+-------+-------+-------+-------+-------+-----+
|   addressbook |  0/0  |  0/0  |  0/0  | 0/189 |  0/0  |  0/0  |  0  |
|   refresh-from-client, 71 KB sent by client, 0 KB received          |
|   item(s) in database backup: 189 before sync, 189 after it         |
+---------------+-------+-------+-------+-------+-------+-------+-----+
|      calendar |  0/0  |  0/0  |  0/0  |  0/0  |  0/0  |  0/0  |  0  |
|      two-way, 0 KB sent by client, 0 KB received                    |
|      item(s) in database backup: 1 before sync, 1 after it          |
+---------------+-------+-------+-------+-------+-------+-------+-----+
|          todo |  0/0  |  0/0  |  0/0  |  0/0  |  0/0  |  0/0  |  0  |
|          two-way, 0 KB sent by client, 0 KB received                |
|          item(s) in database backup: 1 before sync, 1 after it      |
+---------------+-------+-------+-------+-------+-------+-------+-----+
|          start Wed Dec 30 21:19:51 2009, duration 0:24min           |
|               synchronization completed successfully                |
+---------------+-------+-------+-------+-------+-------+-------+-----+

Damit kann jeder, der ein wenig Konfigurationsaufwand nicht scheut, sein N900 in einen wahres Synchronisations-Multitalent verwandeln.

Zukunft

Was fehlt nun noch, um auch Leuten, die weder die Kommandozeile benutzen wollen, noch in Kofigurationsdateien herumwühlen wollen, eine komfortable Art der Kofiguration zu bieten?

Zum einen muss aus syncevolution erstmal wieder ein ordentliches, im “extras” Programmkatalog geführtes Programm werden. Zum anderen wäre es großartig, wenn sich jemand fände, der ein Plugin für den Dialog “Einstellungen” schreibt. Dort könnte man dann, ähnlich der jetzt bereits vorhanden Möglichkeit zur Konfiguration von Exchange-Sync, die Kofiguration von sync-Evolution übernehmen.

Zu guter Letzt wäre es natürlich sehr vorteilhaft, wenn man den Synchronisationsvorgang nicht immer manuell starten müsste, sondern ein Intervall festlegen könnte, in dem die Daten ausgetauscht werden. Auch hier fehlt es noch an einer guten Lösung.

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http://internettabletblog.de/2009/12/30/synchronisationsgeschichten-4-dem-n900-syncml-beibringen-mit-hilfe-von-syncevolution/feed/ 9
Planet maemo … bald auch Mehrsprachig? http://internettabletblog.de/2009/12/07/planet-maemo-bald-auch-mehrsprachig/ http://internettabletblog.de/2009/12/07/planet-maemo-bald-auch-mehrsprachig/#comments Mon, 07 Dec 2009 20:48:38 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=508 Mit Planet ist natürlich in diesem Fall nicht etwa ein Himmelskörper gemeint, sondern ein RSS-Feed, der alle möglichen Beiträge aus der maemo.org community aggregiert. Das geschieht bisher ausschließlich in englischer Sprache. Artikel aus planet maemo können zum Beispiel in die News auf der maemo.org Startseite gewählt werden (“Daumen hoch”-Symbol unter den Artikeln). Thematisch unpassendes wird genau daran gehindert indem man es negativ bewertet. Allgemein dient der Inhalt des Feeds der einfachen Verfolgung dessen, was die Community in Blogs so von sich gibt. Um teilzunehmen, muss das eigene Blog für planet maemo anmelden und fortan jeden Artikel, der dort erscheinen soll, mit dem Tag “maemo” versehen. Dies ist jedoch, wie erwähnt, nur englischsprachigen Blogs möglich – noch.

Da es ja doch das ein- oder andere deutschsprachige Weblog gibt, in dem Artikel zum Thema maemo und den Internettablets/Smartphones mit Maemo-Betriebssystem erscheinen, wäre es schön, diese ebenfalls quasi auf dem Silbertablett (Wortspielalarm!) serviert zu bekommen. Ich habe daher im maemo.org-Vorschlagswesen angeregt, wie man derartiges umsetzen könnte.

Die Frage ist nun, wer denn gern initial bei einem solchen Gemeinschaftsfeed mitmachen würde… :-) Interesse kann durch Votings im Brainstorm-Bereich deutlich gemacht werden (in Form von Kommentaren und ebenfalls positivem oder negativem Abstimmungsverhalten). Über weitere Empfehlungen in den hiesigen Kommentaren freue ich mich natürlich ebenfalls und nehme sie auch gern in die Linkliste auf.

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http://internettabletblog.de/2009/12/07/planet-maemo-bald-auch-mehrsprachig/feed/ 4
Alles neu macht der Dezember http://internettabletblog.de/2009/12/06/alles-neu-macht-der-dezember/ http://internettabletblog.de/2009/12/06/alles-neu-macht-der-dezember/#comments Sun, 06 Dec 2009 18:14:53 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=521 Fast zwei Monate ist es her, dass ich in Amsterdam beim maemo summit 2009 weilte und mit einem N900 in der Tasche nach Hause kam. Zwei Monate in denen ich mich davon überzeugen konnte, dass es sich beim neuen Internet Tablet um ein tolles Gerät handelt – mit vielen Unterschieden zu den Geräten der älteren Generation.

Von diesen soll hier denn auch berichtet werden.

Grund genug die Optik aufzufrischen und es zu einem modernen Layout zu wechseln. Das Bild im  Header ist übrigens mit einem N900 aufgenommen und zeigt Passanten beim Befahren der Brücke, die zum Ort des Geschehens in Amsterdam führte.

Hereinspaziert...

Hereinspaziert...

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Browser-Alternativen ins System integrieren http://internettabletblog.de/2009/09/02/browser-alternativen-ins-system-integrieren/ http://internettabletblog.de/2009/09/02/browser-alternativen-ins-system-integrieren/#comments Wed, 02 Sep 2009 16:30:00 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=473 Ich möchte einen einfachen Weg erläutern mit dessen Hilfe der Standard-Browser durch eine Alternative (z.B. Fennec, midori, tear, …) “ersetzt” werden kann. Das bedeutet nicht das microb vom Tablet verschwindet sondern lediglich, das Aufrufe desselben auf einen der genannten Alternativ-Browser umgeleitet werden. Ich werde das Ganze Beispielhaft für den Mozilla-Browser Fennec beschreiben.

Vorbereitung

  • wget (Download-Programm), leafpad (Text-Editor) und maemo-control-services (Ein Hilfsprogramm zum Aktivieren und Deaktivieren laufender Dienste) installieren:
    sudo apt-get install wget leafpad \
    maemo-control-services

Installation

  1. browser-proxy.py (Das Script stammt übrigens von “xiojason” und wurde durch “Diez” modifiziert – ich selbst habe nur midori durch fennec ersetzt) herunterladen und im home-Verzeichnis speichern:
    cd /home/user
    wget http://internettabletblog.de/wp\
    -content/2009/09/browser-proxy.py
  2. Die Datei ausführbar machen:
    chmod +x browser-proxy.py
  3. Die Datei /usr/share/dbus-1/services/com.nokia.osso_browser.service zum bearbeiten öffnen:
    sudo leafpad /usr/share/dbus-1/services/\
    com.nokia.osso_browser.service
  4. Den Inhalt dieser Datei ersetzen durch:
    [D-BUS Service]
    Name=com.nokia.osso_browser
    Exec=/home/user/browser-proxy.py
  5. (Optional) Den Dienst tablet-browser-service deaktivieren um weniger Arbeitsspeicher zu verbrauchen: Hierfür im Menü  Einstellungen –> Steuerung Das Programm Services aufrufen und das Häkchen bei tablet-browser-service entfernen.
    Menüpunkt "Services" im Menü Steuerung

    Screenshot: Menüpunkt “Services” im Menü Steuerung

    Services - tablet-browser-deamon (3. von unten) deaktivieren

    Screenshot: Services – tablet-browser-deamon (3. von unten) deaktivieren

  6. Das Internet Tablet neu starten
    sudo reboot

Konsequenzen

Ruft man nun die Lesezeichen des Tablets auf öffnet sich – Richtig! – Fennec. Genauso verhält es sich mit Aufrufen aus Anwendungen wie dem E-Mail-Programm modest heraus. Mauku und  alle Anwendungen, die den Browser mit Hilfe des DBus Services aufrufen wenden sich dank des Browserproxy-Scripts an Fennec oder einen der anderen Wunschkandidaten.

Leider kann der Standardbrowser microb nun nicht mehr genutzt werden. Um die Änderungen Rückgängig zu machen muss jedoch nur der inhalt der Datei /usr/share/dbus-1/services/com.nokia.osso_browser.service geändert werden:

[D-BUS Service]
Name=com.nokia.osso_browser
Exec=/usr/bin/browser

Nun sollte das Tablet neu gestartet werden.

Quelle: Beitrag auf talk.maemo.org

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xiojason
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Qual der Wahl: Browser in Maemo (Teil 1 – microb vs. Fennec) http://internettabletblog.de/2009/07/15/qual-der-wahl-browser-in-maemo-teil-1-microb-vs-fennec/ http://internettabletblog.de/2009/07/15/qual-der-wahl-browser-in-maemo-teil-1-microb-vs-fennec/#comments Wed, 15 Jul 2009 18:30:45 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=435 Es herrscht momentan fast eine kleine Browser-Schwemme. Neben dem Mozilla Browser mit Codenamen Fennec stehen mit Digias @Web, Midori und Tear jede Menge Konkurrenten in den Startlöchern, um in Konkurrenz zum Standard-Browser microb zu treten.

Jeder der genannten Browser hinterlässt bei mir einen (zutiefst subjektiven) Eindruck und ich will versuchen in diesem und weiteren Artikeln zu notieren was mir gut gefällt und was nicht.

Microb

Mit dem Erscheinen von Maemo 4 (Codname Diablo/OS2008) wurde die zuvor genutzte Opera-Darstellungs-Engine des Maemo Standard-Browsers durch eine auf der Mozilla Gecko-Engine basierende Version ersetzt. In den folgenden Updates des Betriebssystems sorgten diverse Tuning-Maßnahmen dafür das der Browser schneller wurde. Dennoch habe ich das Gefühl, das die Opera-Version aus Chinook/OS2007 noch einen Tick flotter (nicht jedoch fehlerfreier) renderte.

microb-maemo

microb-Browser in maemo

Microb ist gleichsam zuverlässig wie vereinnahmend. Zuverlässig, weil man mit diesem Browser auch noch Webseiten anzeigen lassen kann, bei deren Darstellung die anderen Kandidaten früher oder später die Hufe hochreißen. Vereinnahmend, weil es quasi unmöglich ist, während des Ladens einer Webseite noch etwas anderes zu tun. Dank eines seit langem bekannten aber wohl zumindest durch Nokia offiziell nicht mehr zu fixenden Bugs springt das Browserfenster immer wieder mal gern in den Vordergrund. Nervig. Genauso, wie die Tatsache, dass man beim Versuch eine Webseite scrollen zu lassen indem man sie mit dem Stift oder Finger nach oben schiebt, immer wieder im Text-Markieren-Modus landet. Ebenfalls ein Bug der nicht behoben werden wird.

Der Browser kennt keine Tabs und öffnet jede Webseite in einem komplett neuen Fenster. Es ist möglich durch drücken und halten mit Stift oder Finger ein Kontextmenü aufzurufen in dem Aktionen wie Link-in-neuem-Fenster-öffnen oder Bild-speichern-unter möglich sind.

Alles in allem ist Microb aus meiner Sicht auf den vorderen Plätzen im Browser-Ranking zu finden. Schon allein, weil er auch jene Seite zuverlässig lädt, bei denen die anderen Kandidaten abstürzen oder doch zumindest scheitern.

+ stabil

+ schnell

- Keine Behebung bestehender (nerviger) Bugs

- Kein modernes User-Interface (kinetisches scrollen und zoom per doppelklick)

Fennec

Der Mozilla-Browser soll uns Anwendern die volle Vielfalt bestehender Webseiten auf Tablet holen. Wie beim großen Bruder Firefox 3.5, verrichten unter der Haube des Browsers Gecko als Rendering Engine und TraceMonkey als JavaScript-Engine ihren flotten Dienst.

mozilla-fennec-beta2-maemo

Mozilla Fennec beta2 in maemo

Mit der erst vor kurzem erschienenen 2. Beta-Version gelangt der Browser (zumindest für mich) in ein Stadium in dem ich ihn allen anderen Webbrowsern, die sich auf dem Internet Tablet installieren lassen vorziehe. Endlich regiert das User-Interface flott, werden Webseiten relativ zügig geladen und lassen sich zusätzliche Funktionen gut bedienen. Sogar die ein- oder andere Extension kann zur konstruktiven Mitarbeit überredet werden. So erlaubt es einen die TwitterBar z.B. direkt aus der Awesome-Bar heraus zu zwitschern.

Wermutstropfen hält der Browser dennoch auch in dieser Version bereit. So ist Fennec keine registrierte dbus-Anwendung weshalb der Browser (noch) nicht als Default-Browser für Maemo festgelegt werden kann. Eine Kniff um einen Link in einem neuen Tab oder Fenster öffnen zu können sucht man ebenfalls vergeblich. Abhilfe könnte hier das Duplicate-Tabs Plugin schaffen.

Eher gut als schlecht ist die, dennoch ausbaufähige, Umsetzung des kinetischen Scrollens sowie die vom iPhone oder auch Android-Geräten bekannte Möglichkeit durch doppeltes Tippen auf den Bereich einer Webseite, diesen heranzuzoomen.

Was ist eigentlich kinetisches Scrollen? Die Antwort sieht man im Video!

Insgesamt wird der Browser jedoch von Version zu Version besser. Ungeduldigen sind die “nightly builds” zu empfehlen, mit denen man jeden tag eine neue Version des Browsers auf’s Tablet zaubern kann.

+ kinetisches scrollen (scrollen mit “Beschleunigung”)

+ doppeltes Tippen zoomt in den entsprechenden Abschnitt der Seite

- nicht immer stabil

- teilweise langsam (Rendering) / Speicherhungrig

- kein “Öffnen in neuem Fenster/Tab” und kein Kontext-Menü

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Update für den Kernel-Patch der SD-Karten beschleunigt http://internettabletblog.de/2009/04/06/update-fur-den-kernel-patch-der-sd-karten-beschleunigt/ http://internettabletblog.de/2009/04/06/update-fur-den-kernel-patch-der-sd-karten-beschleunigt/#comments Mon, 06 Apr 2009 16:34:03 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=428 Wie in diesem Blog angekündigt, gibt es eine neue Version des Kernel-Patchs, der den Zugriff auf die SD-Karten beschleunigt. Was genau tut dieser Patch? Er erhöht den internen Bus-Takt beim Zugriff auf die Speicherkarten auf 48 MHz. Thank you Philip!

Was genau zu tun ist, um den Patch einzuspielen kann im N800-Wiki nachgelesen werden.

Disclaimer: Ich selbst habe den Patch probiert möchte jedoch darauf hinweisen, dass dieser High-Speed-Mode weder durch Texas Instruments, noch durch Nokia offiziell unterstützt werden. (Quelle)

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Goodbye last.fm! http://internettabletblog.de/2009/03/25/goodbye-lastfm/ http://internettabletblog.de/2009/03/25/goodbye-lastfm/#comments Wed, 25 Mar 2009 09:13:37 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=412 Ich bin seit fast zwei Jahren Last.fm Abonnent. Ich zahle also im wesentlichen monatlich 2,50 Euro dafür, die Lieder die ich gescrobbelt habe, als Radiostream hören zu dürfen und mehr als eine Playlist anlegen zu dürfen. Ich habe diese Funktionen kaum genutzt doch fand das Projekt last.fm immer unterstützenswert.

goodbye last.fm!

goodbye last.fm!

Auch Nicht-Abonnenten hatten bisher die Möglichkeit Musikempfehlungen, basierend auf ihrem Musikgeschmack, als Radiostream zu empfangen. Dies soll nun kostenpflichtig werden, genau gesagt 3 Euro/Monat kosten. Kann man doof finden.

Es soll aber nur dann kostenpflichtig werden, wenn man kein Bewohner der USA, Großbrittaniens oder Deutschlands ist. Muss man doof finden!

Auf die Frage nach dem Grund für diese Maßnahme heist es in einem Kommentar des Artikels im last.fm-Blog:

Joost, HodgeStar, et al:

These are the countries in which we have the most resources to support an ad sales organization, which is how we earn money to pay artists and labels for their music.  We are focused on the US, UK, and Germany as key markets, with the help of the CBS Interactive salesforce and our own sales team here in London. Our headquarters are in the UK and we’ve always had a strong presence in DE.

And so we’ve made the decision to focus on these markets for free streaming radio. We are still available worldwide and while listening is subscription, all the other rich content on the site is still free.

Die ganze Welt zahlt also für für etwas, weil in den Ländern in denen es kostenlos ist, die Strukturen besser sind? Das ist so, als würde man Maut-Gebühren für einen Feldweg irgendwo ausserhalb UK/US/DE nehmen, die gut ausgebaute Autobahn in Deutschland aber kostenlos nutzen können. Sofern man im richtigen Land lebt. Paradox. Und traurig.

Bis zum 31.03.2009 werde ich mein Profil bei Last.fm stilllegen und von mir generierte Inhalte löschen.

Ich würde mich freuen wenn viele andere Nutzer dieses Dienstes es genauso machen.

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Endlich! Mozilla Fennec als Beta-Version für maemo http://internettabletblog.de/2009/03/18/endlich-mozilla-fennec-als-beta-version-fur-maemo/ http://internettabletblog.de/2009/03/18/endlich-mozilla-fennec-als-beta-version-fur-maemo/#comments Wed, 18 Mar 2009 15:39:11 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=396 Seit einigen Monaten werden ja immer wieder Versionen des Firefox für mobile Endgeräte, Fennec genannt, für Nokias Internet Tablets veröffentlicht. Bisher handelte es sich dabei eher um ein schwerfälliges und bestenfalls an eine Design-Studie erinnerndes Monster, denn um einen niedliches Großohrenfüchschen. Mit der soeben veröffentlichten beta1 des Browsers wollen sich die Macher nun das Feedback einer noch größere Zielgruppe sichern. Denn der Versionszusatz beta schafft natürlich mehr Vertrauen als die Bezeichnung alpha.

Fennec auf dem N8x0

Fennec auf dem N8x0

Die wichtigesten Änderungen im Vergleich zur letzten Alpha-Version werden in den Release-Notes benannt:

  • Mozillas zukünftige und schnelle JavaScript-Engine TraceMonkey kommt zum Einsatz
  • Der Browser regiert generell schneller auf Eingaben und startet (auf meinem N800) in unter 13 Sekunden
  • Bedienelemente, wie Adressleiste (die gleichzeitig auch Suchanfragen entgegen nimmt) oder Tab-Leiste verschwinden während man auf Webseiten navigiert
  • An zusammenhängende Bereiche auf Webseiten können per doppelklick doppeltipp herangezoomt werden
  • Erste Plugins sind enthalten
  • Bookmark-Verwaltungsdialog

Fennec: Bookmarks verwalten

Fennec: Bookmarks verwalten

Meine ersten Versuche mit der Beta-Version fand ich wirklich sehr vielversprechend. Der Browser ist um einiges Flotter als seine Vorgänger-Versionen.  Auch komplexe Webseiten werden geladen ohne das der Arbeitsspeicher vollläuft.

Bei aller Lobhuddellei sei auch ein gravierender Bug nicht verschwiegen: Es ist zumindest mit Hilfe der Bildschirmtastatur nicht möglich Eingaben in Passwort-Eingabefelder zu machen. Das betrifft auch Passwortfelder in Konfigurationsdialogen von Plugins. Damit kann man dauerhaftes Arbeiten mit der Beta-Version natürlich vergessen. Hoffentlich wird schnell ein Hotfix nachgeschoben.

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Netbook vs. Internettablet: Sinnvolle Ergänzung oder Konkurrenz? http://internettabletblog.de/2009/03/03/netbook-vs-internettablet-sinnvolle-erganzung-oder-konkurrenz/ http://internettabletblog.de/2009/03/03/netbook-vs-internettablet-sinnvolle-erganzung-oder-konkurrenz/#comments Tue, 03 Mar 2009 14:00:17 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=383 (EeePC 901 Go vs. N800)

Seit gut zwei Monaten bin ich im Besitz eines Asus EeePC 901 Go. Damit scheine ich ja gut in eine Zeit zu passen, in der auch Hersteller mobiler Endgeräte, wie Nokia, darüber nachdenken, in das Geschäft mit den Minimal-Notebooks einzusteigen. Umgekehrt basteln Hersteller wie Acer an ersten Prototypen für Smartphones herum.

Internet Tablet trifft Netbook

Internet Tablet trifft Netbook - portable vs. ultra mobile

Nachdem ich jetzt doch einige Zeit mit dem kleinen Weißen von Asus verbracht habe, möchte ich die in der Überschrift des Artikels aufgeworfene Frage, ob beide Geräteklassen sich nun ergänzen oder gegenseitig Konkurrenz machen, versuchen zu beantworten.

Eeewas?

Nachdem ich mich in diesem Blog ja nun schon eine Weile mit Nokias Internettablets auseinandersetze, ist eine detaillierte Vorstellung derselben wohl nicht nötig.  Falls doch, möchte ich auf  maemo.org (Plattform, Software, Community) und den deutschen Wikipedia-Artikel (Hardware) als Quelle verweisen.

Der EeePC 901 Go ist ein 9-Zoll Netbook mit einem Display, das 1024×600 Pixel darstellt. Unter der Haube steckt ein Intel Atom Prozessor mit 1,6 Ghz, der ja nun so ziemlich in jedem Netbook auf dem Markt verbaut sein dürfte. Den Arbeitsspeicher habe ich von 1 auf 2 GB erweitert, weil mich die Erfahrung lehrte, dass Speicherriegel mit zunehmender Daseins-Zeit eher teurer werden. Erwähnen will ich weiterhin die grottenlangsame 16 GB Solid State Disk (SSD), auf deren Upgrade ich fast Monate warten musste – mehr dazu jedoch in einem späteren Artikel. Das Besondere, quasi das “Go” am 901 ist nicht der fehlende Bluetooth-Chip sondern ein leistungsfähiges intern verbautes UMTS-Modem, das auch mit HSDPA-Datenraten fertig wird.

Softwareseitig liefert Asus das gute Stück mit der Haus und Hof-Distribution Xandros aus – für Windows wäre die SSD auch schlicht zu langsam. Ich möchte das mitgelieferte System nicht weiter besprechen: In meinen Augen ist es potthäßlich, lahm und einsteigerunfreundlich (Updates funktionieren nicht erst nach wildem Gebastel). Als Alternative habe ich mit eebuntu eine auf der normalen Ubuntu-Distribution basierte Lösung installiert und bin damit sehr zufrieden.

Ein Wort noch zur Akkuleistung: Der hält ziemlich genau 5 Stunden und damit im Dauereinsatz mindestens genauso lange wie der des N800. Das N800 muss man allerdings nie in den “Ruhemodus” versetzen um auch nach mehreren Stunden ohne Aktivität noch online zu sein und weiterarbeiten zu können. Bei Benutzung “am Stück” halten beide also gleichlang, wechseln sich Aktivität und Passivität ab, hält das Arm-basierte Tablet jedoch länger (mit seinem 5 x schwächeren Akku) – es sei denn, man versetzt den EeePC in den Suspend to Disk – Mode.

Eeewo?

Größentechnisch ist der 9-Zoll Knirps genau mein Ding! Größer muss für mich ein Notebook nicht sein. Die Tastatur erlaubt es Nicht-10-Finger-Schreiberlingen wie mir fast genauso zügig zu tippen, wie mit einer “großen” Tastatur.

Als Haupteinsatzorte sind für den kleinen das heimische Sofa, sowie Reisen aller Art vorgesehen. Im Zug hat der 901 Go genau die richtigen Ausmaße, um weder mich umständlich hantieren zu lassen noch Mitreisende zu belästigen. Unpraktisch finde ich den Einsatz auf dem täglichen Weg ins Büro: Ich fahre grob 30 Minuten S-Bahn und dann nochmal ca. 10 Minuten Bus. Es macht einfach keinen Spaß den EeePc alle Nase lange schließen und in die Tasche stopfen zu müssen. Und um ihn in der Hand zu halten, ist er zu groß… Da wird dann doch etwas ultra-portables beötigt, das man auch beim Warten auf den Bus mal eben aus der Innentasche zieht um Last.fm zu starten oder die neuesten E-Mails zu lesen. Und ultra-portabel sind die Tablets von Nokia durchaus.

Fazit!

Weniger die Hard- oder Software sondern vielmehr der Einsatzort, bzw. das Einsatzszenario sind entscheidend, wenn man die beiden Geräte  miteinander vergleicht.

Wer einmal die phantasische “Natürlichkeit” der Touch-Screen-Steuerung in einer Partie Blitzschach oder beim Spielen von Numpty Physics auf dem Tablet erlebt hat, möchte diese nicht mehr missen. Beim Geocaching mitten im Wald wäre das Netbook ebenfalls eine Nummer zu sperrig, genauso wie auf dem täglichen, oft in kleine Teilabschnitte gegliederten, sitzplatzgarantielosen(!), Weg zu Arbeit/Uni/Schule. Auch als MP3-Player ist das Netbook unterwegs oder gar auf dem Rad nur schwer zu gebrauchen.

Punkten kann das 9-Zoll Gerät jedoch beim bequemen Surfen auf dem Sofa, auf längeren Zugfahrten, beim Schreiben von E-Mails, Blog-Artikeln sowie beim  schauen von Videos, TV und dem Fernschach-Spielen auf kingchess.de.

Für mich haben sich beide Geräte nahezu konkurrenzlos in den Alltag integriert.

Ausblick

Nach wie vor möchte ich in diesem Blog meine Erfahrungen, Experimente und Gedanken zu (vor allen Dingen) Maemo-basierten Internet Tablets wiedergeben. Ab und an wird sich jedoch auch der ein- oder andere Erfahrungsbericht aus der Netbook-Welt einschleichen.

Was jedoch wirklich interessant werden könnte, ist die Verknüpfung beider Geräte zur Lösung von Aufgaben. Ein Beispiel wäre der Einsatz des 901 Go als WLAN Access Point um dem N800 als WLAN Client mehr Bandbreite als per Bluetooth zukommen zu lassen und die mobilfunkprovider-seitigen technischen Schranken (nur eine SIM-Karte darf je Datentarif gleichzeitig online sein!) zu beseitigen.

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Canola2-Update: Was hat sich geändert? http://internettabletblog.de/2009/02/11/canloa2-update-was-hat-sich-geandert/ http://internettabletblog.de/2009/02/11/canloa2-update-was-hat-sich-geandert/#comments Wed, 11 Feb 2009 20:57:53 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=355 Nach fast einem Jahr steht eine neue Version des ultimativen Mediaplayers für die Nokia-Tablets bereit. Die derzeit noch in development-extras (Achtung: die Repository sollte nur zur Installation von Canola kurzzeitig aktiviert werden – keinesfalls sollte man weitere Software aktualisieren) befindliche Multimedia-Suite Canola 2 in der Beta-Version 11.

Canola2beta11

Der Ankündigung des Entwicklerteams ist zu entnehmen, dass vor allen Dingen an der Stabilität und Bedienung des Programms gearbeitet wurde. Auch die Performance ist spürbar besser geworden, wie ich finde.

Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass nun ganze Alben oder sogar alle Songs eines Künstlers zu Standard Playlist “On the move” hinzugefügt werden können. Dies geschieht, indem man in der Liste der Künstler oder Alben für ca. 2 Sekunden auf einen Eintrag tippt. Funktioniert natürlich nach wie vor auch mit einzeln Songs.

In der Liste der Verbesserungen ist auch die Rede von einem “home applet” – allein, entdecken konnte ich es bisher nicht… bin für jeden Hinweis dankbar :-)

Was sich sonst noch getan hat…

Endlich existiert auch eine Rubrik “Videocasts” im Menü “Video”. Gibt es eigentlich eine gute Videocast-Übersicht? Links sind willkommen…

Ebenfalls neu: Eine Theme-maker Webseite auf der man die “Schablonen” zur Gestaltung neuer Themes im psd-Format herunterladen kann. Zur Bearbeitung bietet sich das Opensource-Programm Gimp an.

Was dabei entstehen kann, zeigt Ian Lawrence mit dem Ubuntu Golden Theme, das auf dieser Seite zum Download bereitsteht und dem hoffentlich noch viele Themes folgen werden.

…und was nicht:

bereits auf dem maemo summit 2008 in Berlin angekündigt und noch immer nicht Realität: Der Quellcode von Canola2 ist nicht quelloffen. Der einiger Plugins dafür durchaus, wie man dieser Seite entnehmen kann. Mit von der offenen Partie ist das Last.fm-Plugin, was insofern gut ist als dass es mich hoffen lässt, dass sich jemand der Funktionen “Eigene Playlisten oder eigene Radiostationen spielen” anehmen könnte.

Alltagstauglichkeit

Flickr plugin für canola2

Flickr plugin für canola2

Nach über 8 Monaten intensiver Nutzung muss ich für mich festhalten, dass für mich Canola2 die mit Abstand am häufigsten genutzte Anwendung auf dem Internet Tablet ist. Es macht einfach Spaß, mit einer Anwendung unterwegs auf lokale Musik, Podcasts, und Streams  zuzugreifen und parallel das Gehörte zu scrobblen. Darüber hinaus bietet das gut gelungene flickr-Plugin (siehe Bildchen) sogar einen parallelen Mehrwert, der über das Hören von Musik hinaus geht.

Zu Hause hingegen freut sich der UPnP-Server über eine dankbare Anwendung, die Musik, Videos oder auch Bilder entgegen nimmt. Und ja, Youtube funktioniert auch ;-)

Ich hoffe, dass die neue Version von Canola dann auch bald allen Maemo-Usern per ganz normalem Update zur Verfügung steht.

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Käfer finden per E-Mail: Verbesserungen im Bugtracker von maemo.org http://internettabletblog.de/2008/12/19/kafer-finden-per-e-mail-verbesserungen-im-bugtracker-von-maemoorg/ http://internettabletblog.de/2008/12/19/kafer-finden-per-e-mail-verbesserungen-im-bugtracker-von-maemoorg/#comments Fri, 19 Dec 2008 17:15:02 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=344 Vermutlich jeder Besitzer eines Nokia-Tablets hat sich schon einmal über (manchmal) kleine oder (selten) große Fehlerchen und Fehler geärgert, die einem bei der Nutzung von Anwendungen und Diensten begegnen. Man kann darüber schimpfen oder, etwas Bereitschaft und Zeit vorausgesetzt, diese Problem in ein Bug-Tracking-System eintragen und sogar an seiner Behebung mitarbeiten.

Anwendungen, die nicht direkt von Nokia entwickelt wurden haben oftmals auf ihrer Projektseite Links zu einem Bugtracking-System (Als Beispiel sei der Tracker von maemo mapper genannt). Einen Platz für Fehler in Komponenten und Anwendungen, die durch Nokia betreut werden, findet man unter bugs.maemo.org.

Interessiert man sich einfach nur für Veränderungen bei Bugs die für bestimmte Software-Komponenten von maemo und besitzt bereits einen Account für bugs.maemo.org, kann man nun Quasi den News-Flash per Mail abonnieren. Wie Andre in seinem Blog beschreibt ,muss man dafür nur:

1. eine Komponente wählen und die E-Mail-Adresse eines dort hinterlegten “Default QA Contact” (zu erkennen an den Pseudo-E-Mail-Adressen, die auf “@maemo.bugs” enden)

2. in das Eingabefeld “Users to watch” seiner persönlichen Bugzilla-Einstellungen kopieren. Benötigt man mehrere QA Contacts, trennt man die E-Mail-Adressen durch ein Komma.

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Firmwareupdate (over the air) http://internettabletblog.de/2008/12/17/firmwareupdate-over-the-air/ http://internettabletblog.de/2008/12/17/firmwareupdate-over-the-air/#comments Wed, 17 Dec 2008 16:44:24 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=336 Ein Firmwareupdate für die Nokiatablets ist verfügbar! Es trägt die Versionsnummer 5.2008.43-7. Die 43 steht übrigens für die Kalenderwoche in der mit den internen Tests dieses Updates bei Nokia begonnen wurde. Ende Oktober also. Mal sehen wie viele der Bugs die ich gemeldet habe behoben wurden. ;-)

Bootmenü einspielen

Leser, die ihr System auf der internen (oder externen) (Mini-)SD-Karte installiert haben, müssen nach dem Update zunächst ihr Originalsystem ebenfalls updaten um dann ein modifiziertes initfs einzuspielen. Heruntergeladen werden kann es, wie immer auf der Seite von fanoush.

Eine Anleitung wie findet man im N800Wiki. Der Abschnitt “Bootmenü installieren” reicht aus.

Ansonsten ist es ja gerade relativ ruhig hier im Blog. Ich hoffe zum Ende diesen Jahres wieder mehr Zeit zu finden spannendes aus der Maemo-Welt zu bloggen.

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Nicht vergessen… http://internettabletblog.de/2008/10/10/nicht-vergessen/ http://internettabletblog.de/2008/10/10/nicht-vergessen/#comments Fri, 10 Oct 2008 13:00:39 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=327 … sich morgen um 14 Uhr am Berliner Alexanderplatz (Neptunbrunnen) einzufinden um zu demonstrieren und im Anschluss der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor im Anschluss zu lauschen!

Alle Details gibt es auf der Webseite vorratsdatenspeicherung.de

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Firmwareupdate – was ist zu beachten? Was ist neu? http://internettabletblog.de/2008/10/01/firmwareupdate-was-ist-zu-beachten-was-ist-neu/ http://internettabletblog.de/2008/10/01/firmwareupdate-was-ist-zu-beachten-was-ist-neu/#comments Wed, 01 Oct 2008 17:00:42 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=312 Seit 30.09. ist das 2. Firmwareupdate für die Betriebssystemversion 2008 4.1 (Diablo) verfügbar. Es trägt die Versionsnummer 4.2008.36-5. Um es zu installieren muss der Programmmanager aufgerufen werden. Dort sollte der Button “Auf Aktualisierungen prüfen” ausgewählt werden. Dannach kann man unten rechts das Icon für “Update” tippen. Wurden die Kataloginhalte erneuert, kann das Systemupdate installiert werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Akku geladen ist und die Internetverbindung stabil ist.

Hat man das Bootmenü installiert, beispielsweise um mit einem geclonten Betriebssystem auf der internen/externen Speicherkarte zu arbeiten muss man es hinterher erneut installieren. Eine Beschreibung dafür existiert im N800wiki.

Was nach erfolgreichem Upgrade nicht vergessen werden sollte, ist die (Re-)Aktivierung des Programmkatalogs “Maemo Extras”. Dies geschieht ebenfalls im Programmmanager im Menü “Optionen” -> “Programmkatalog…”

Inhaltliches

Verbesserungen sind vor allem beim Browser spürbar, der nun Seiten deutlich schnelle zu laden scheint. Wer weitere Veränderungen beobachtet ist herzlich eingeladen, diese hier als Kommentar zu beschreiben.

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Schwer zu entdecken – Caps Lock für das Virtuelle Keyboard http://internettabletblog.de/2008/09/25/schwer-zu-entdecken-caps-lock-fur-das-virtuelle-keyboard/ http://internettabletblog.de/2008/09/25/schwer-zu-entdecken-caps-lock-fur-das-virtuelle-keyboard/#comments Thu, 25 Sep 2008 19:51:16 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=297 Ich erinnere mich daran, dass in älteren Versionen des Tablet-Betriebsystems eine virtuelle FeststelltasteCaps Lock“-Taste vorhanden war, auf die zurückgreifen konnte, wer gerne SCHRIE oder viele Satzzeichen hintereinander schrub!(!!!!) Nun mag beides nicht zum guten Benimm in der Welt der nonverbalen Kommunikation gehören, doch existieren durchaus Fälle, in denen es gewünscht sein könnte, eben jene (virtuelle) Taste benutzen zu wollen.

Die fingerfreundliche, bilschirmfüllende, virtuelle Tatstatur lässt sich ja dauerhaft auf Großbuchstaben umschalten…

Das normale On-Screen-Keyboard hingegen besitzt seit der OS 2008 (chinook/diablo) Version des Betriebsystems statt Caps Lock Taste nur eine Taste zum Umschalten der Sprache. Um den Caps Lock Modus zu aktivieren, genügt es, die Shift-Taste für ca. zwei Sekunde zu berühren. Dannach kann man stundenlange Großschreibungsarien starten und diese durch kurzes Berühren der Shifttaste dann auch wieder beenden.

Bei der Hardware-Tastatur des N810 hilft dieser Trick nicht wirklich weiter. Dieses besitzt zwei Shift-Tasten, was scheinbar reichen muss.

Quell der Erleuchtung war übrigens die Maemo Users Mailingliste.

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Rad und Tat: Das Tablet als Fahrradcomputer http://internettabletblog.de/2008/09/18/rad-und-tat-das-tablet-als-fahrradcomputer/ http://internettabletblog.de/2008/09/18/rad-und-tat-das-tablet-als-fahrradcomputer/#comments Thu, 18 Sep 2008 09:00:48 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=126 Nicht nur Besitzer eines Autos wissen den integrierten GPS-Empfänger des N810 zu schätzen – auch das N800 macht mit Hilfe einer externen Bluetooth-GPS-Mouse eine gute Figur, wenn es darum geht, dem Besitzer den rechten Weg zu weisen. Doch auch der Fahradfahrer als solcher sollte auf herkömmliche Fahradcomputer nahzu verzichten, sie mindestens jedoch sinnvoll ergänzen können.

Navi or not navi? Tracker!

Die mitgelieferte Kartenanwendung ist so verstümmelt beschnitten, dass ein echtes Navigieren (im Sinne von “In 300m rechts abbiegen!”) mit dem Tablet nicht möglich ist. Ein echtes kostenfreies Navigationsprogramm (wie es etwa für Java-fähige Handys gleich mehrere gibt – amAze und Ö-Navi seien hier nur stellvertretend genannt) gibt es bis dato nicht für die Internet Tablets von Nokia; für die Zukunft ausschließen sollte man es jedoch nicht. Bis dahin muss man sich entweder die teure Navigationssoftware von Nokia genehmigen, oder sich mit den vielen, vielen existierenden Programmen zufrieden geben die vielleicht nicht navigieren, sonst aber so ziemlich alles können, was man sich in der schönen neuen GPS-Welt vorzustellen vermag.

Maemo Mapper mit google maps auf dem N800 - Am unteren Bildrand die Bluetooth GPS-Mouse (Holux M-1200)
Maemo Mapper mit google maps auf dem N800 – Am unteren Bildrand die Bluetooth GPS-Mouse (Holux M-1200)

Allen voran das Programm maemo mapper, das in der Lage ist, Kartenquellen nahezu beliebiger Coleur (z.B. openstreetmap.org oder Google maps) als Darstellungsquelle zu nutzen. Darüber hinaus kann maemo mapper den zurückgelegten Weg mitschneiden (tracken) und speichern, Routen aus dem Internet herunterladen und anzeigen (Kommt einer “echten” Navigation schon sehr nahe; zumal mit Hilfe von flite (install) Navigationshinweise auch gesprochen werden).

Das Tablet passt ziemlich genau in die GPS-Hülle und auch ein N810 sollte aufgrund seiner etwas kleineren Abmessung problemlos hinein passen.
Das Tablet passt ziemlich genau in die GPS-Hülle und auch ein N810 sollte aufgrund seiner etwas kleineren Abmessung problemlos hinein passen.

Neben der Kartendarstellung bietet maemo mapper bei Bedarf auch Informationen über aktuelle Geschwindigkeit, Himmelsrichtung, Position der GPS-Satelliten, … Funktionen wie Durchschnittsgeschwindigkeit sucht man zwar momentan noch vergebens, dafür lassen sich jederzeit sogenannte “Points of Interest” (POI) herunterladen.

Auf dem Fahrradlenker sieht das Ganze dann so aus.
Auf dem Fahrradlenker sieht das Ganze dann so aus.

Hardware

Nachdem die Softwarefrage geklärt ist, gilt es eine Möglichkeit zu finden, wie das Tablet gut erreich- und bedienbar auf dem Fahrrad montiert werden kann. Eine KFZ-Halterung hat den Nachteil, dass Schmutz und Regen dem Gerät doch sehr zusetzen dürften und auch beim fahren holpern über Kopfsteinpflaster bliebe eine mulmiges Gefühl – zu schade wäre es, wenn das Tablet aus seiner Halterung rutschte.

Meine persönliche Lösung sieht so aus, dass ich sowieso gerade auf der Suche nach einer Tasche fürs Lenkrad war: Bei Ortlieb wurde ich fündig und konnte gleich auch noch eine GPS-Schutzfolie miterwerben.

Anfassen des Displays ist auch im Inneren der Schutzhülle kein Problem.
Anfassen des Displays ist auch im Inneren der Schutzhülle kein Problem.

Das Tablet ist gut vor Staub und Regen geschützt, dennoch bedienbar und auch bei Sonne hat man im Schatten durchaus die Möglichkeit, zu erkennen, was auf dem Display gerade passiert.

Und los kann es gehen. Auf dem Bild fehlen noch die Kopfhörer, die über ein kleines, in die Seite der GPS-Haltertasche geschnittenes Löchlein, angeschlossen.
Und los kann es gehen. Auf dem Bild fehlen noch die Kopfhörer, die über ein kleines, in die Seite der GPS-Haltertasche geschnittenes Löchlein angeschlossen.

Wie von Oskar gewünscht (wenngleich mit enormer Verspätung) das Foto von mir auf dem Fahrrad mit Tablethalterung. :-)

obico – eine Alternative? Hoffentlich schon bald…

Im Rahmen des Linuxtages 2008 bin ich auch auf das obico-Projekt gestoßen. In tage- und nächtelanger Heimarbeit basteln sich dort Entwickler ihren eigenen Linux-basierten Fahrradcomputer zusammen.

Open source bicycle computer

Open source bicycle computer

Und die Featureliste kann sich durchaus sehen lassen. So gibt es neben der Anzeige von Fahrtinformationen:

  • GPS-Unterstützung (Tracking)
  • Höhenmessung und -anzeige
  • Stromversorgung via Nabendynamo
  • einen integrierten mp3-Player
  • Bedienung am Lenker per Taster
  • Module zur Erweiterung der Funktionalität

Die Folien der damaligen Präsentation sind übrigens nach wie vor abrufbar.

Ich persönlich fände es natürlich super, wenn man das User Interface nach Maemo portieren könnte und ein Sensorikmodul zur Erweiterung des N8×0 um nicht vorhandene Funktionen per USB/Bluetooth ansteuern könnte.

Mit diesem Wunsch möchte ich den Exkurs in die Welt der (Zwei-)Räder denn auch beschließen.

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OSiM World in Berlin: Tablet or not tablet! http://internettabletblog.de/2008/09/17/osim-world-in-berlin-tablet-or-not-tablet/ http://internettabletblog.de/2008/09/17/osim-world-in-berlin-tablet-or-not-tablet/#comments Wed, 17 Sep 2008 19:00:04 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=269 Auf der heute beginnenden OSiM (open source in mobile) Konferenz ist neben einigen (gesponsorten) Mitgliedern der Maemo-Community auch Dr. Ari Jaaksi, der Software Entwicklungschef von Nokia zugegen und dieser Verkündete in seiner Keynote deren Präsentation online abrufbar ist, jede Menge Interessantes.
So sollen Maemo-Geräte zukünftig HSDPA können, einen schnelleren Prozessor beinhalten und um eine Kamera erweitert werden, die diesen Namen auch verdient hat. Weiterhin soll der Begriff “Internet Tablet” zukünftigen Maemo-Geräten nicht mehr zwingend zueigen sein, weis Thoughfix zu berichten.

Ich bin gespannt und warte auf weitere Details ab Freitag.

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Maemo summit 2008 – Community-Konferenz in Berlin http://internettabletblog.de/2008/09/14/maemo-summit-2008-community-konferenz-in-berlin/ http://internettabletblog.de/2008/09/14/maemo-summit-2008-community-konferenz-in-berlin/#comments Sun, 14 Sep 2008 16:41:05 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=211

Zum allerersten Mal trifft sich die Maemo-Community – und dann auch noch in Berlin. Grund genug, mich mitsamt Hardware ins Getümmel zu stürzen und zu gucken wohin die Reise geht und wer hinter den Namen steckt, die einem per Mail / im Wiki / im IRC oder auch im itT-Forum immer wieder begegnen. Als Ortsansässiger ‘Local’ habe ich dann auch gleich Übernachtungsplätze zur Verfügung gestellt und freue mich darauf Aniello persönlich kennenzulernen.

Aber schön langsam und von vorn.

Was und wer?

Maemo? maemo.org? Wie denn nun?

Unter Maemo versteht man die Plattform (also Hard- und Software), die auf den Tablets von Nokia installiert ist; analog vielleicht zum Begriff “S60” für die bekannten Symbian-Handys der N- und E-Serie des gleichen Herstellers.

maemo.org hingegen ist der Ort an dem sich die Maemo-Community trifft. Wobei mit “trifft” natürlich vor allen Dingen eine zentrale Anlaufstelle im Internet gemeint ist, die Kanäle und Hilfsmittel zur Kommunikation und Kollaboration zur Verfügung stellt.

Dazu gehören Entwickler, Enthusiasten, Power User, Interessierte und manchmal auch Trolle. Und die treffen sich nun in Berlin. Hinzu kommen einige der Maemo-Entwickler und Angestellte von Nokia. (Die komplette Liste gibt’s hier.)

Das Programm der Konferenz gibt es ebenfalls im maemo.org Wiki – es ist für jeden etwas dabei: Egal ob diskutiert wird, was der Endnutzer von seinem Tablet erwartet oder Live-Hacks einen Einblick in die wunderbare Bastelwelt der Entwickler geben – von Bugzilla bis USB-Hostmodus – man darf gespannt sein.

Wann und Wo?

Von Freitag (19.09.2008) bis Samstag (20.09.2008).

Zuvor findet die OSiM-World (open source in mobile) statt, deren Ausrichtung in Berlin eine maßgebliche Rolle bei der Ortsfindung für den maemo summit gespielt haben dürfte.

Gastgeber ist die c-base (Berlin, nahe S Jannowitzbrücke), in der sich auch schon fleißig auf die Gäste aus aller Welt vorbereitet wird.

Wer nach Toresschluss am Samstag immer noch nicht genug hat: Nach dem Kongress steigt bei Openismus im Prenzlberg noch eine Post-Summit-Pary in den gerade frisch akquirierten neuen Büroräumen.

Berichterstattung

Sofern die Zeit es zulässt, werde ich während oder nach Ende des Summits versuchen, eine Zusammenfassung des Erlebten in diesem Blog zu veröffentlichen.

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Tablet-Erstinstallation: Ganz von vorn (und zum letzten Mal!) http://internettabletblog.de/2008/09/12/tablet-erstinstallation-ganz-von-vorn-und-zum-letzten-mal/ http://internettabletblog.de/2008/09/12/tablet-erstinstallation-ganz-von-vorn-und-zum-letzten-mal/#comments Fri, 12 Sep 2008 10:00:43 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=169 Mit diesem Artikel möchte ich die Arbeitsschritte dokumentieren, die nötig sind, um das N8×0 in den für mich benötigten Ausgangszustand zu versetzen. Der Leser selbst möge beurteilen, ob auch ihm diese Konfiguration hilfreich erscheinen mag:

  • Das System ist auf dem neuesten Stand
  • Das System ist hinterher auf eine Speicherkarte ausgelagert, von der gebootet wird
  • Den Anwendungen und dem home-Verzeichnis stehen deutlich mehr Speicher zur Verfügung
  • Es existiert ein Backup dieses Systems auf einer weiteren Speicherkarte
  • Ein Kernelpatch garaniert hohe Geschwindigkeit beim Zugriff auf die interne und externe Speicherkarte
  • Alle wichtigen Anwendungen sind installiert und ihre Einstellungen wiederhergestellt.

Home-Verzeichnis sichern

Im Xterm geben wir folgende Kommandos ein, um die benutzerspezifischen Einstellungen nahezu aller installierten Programme, in den Ordner “backup” auf der externen Speicherkarte im Verzeichnis backup abzulegen.

mkdir /media/mmc1/backup/
cp -aR /home/* /media/mmc1/backup/

Damit sind auch alle Media-Daten in den Verzeichnissen für Audio, Video, Bilder und Dokumente gesichert. Mit der Software “Sichern/Wiederherstellen”, die auf den Tablets vorinstalliert ist, kann ich nichts anfangen, da sie sich überfordert zeigte und abstürzte.

Firmware einspielen

Folgende Schritte sind dazu nötig:

  1. a) Windows: Download der Flasher-Anwendung
    b) Linux: Download der Flasher-Anwendung
  2. Download der aktuellen Firmware
  3. Flashen
    a) Unter Windows kann man nach Ausführung des Update-Programms die heruntergeladene Firmwaredatei angeben. Dannach folgt man einfach den Anweisungen des Programms.
    b) Unter Linux startet man den Upgrade-Prozess, indem man in einer Shell das das Kommando:

    ./flasher-3.0 -F <FIASCO image> -f -R

    eintippt. Dannach muss das Gerät mit vollem Akku per USB angeschlossen werden. Beim Einschalten muss der Home-Button gedrückt und gehalten werden. Hat der Flashvorgang begonnen, kann man die Home-Taste wieder loslassen.

Einrichtungsassistent

Das Gerät bootet nun neu. Voraussetzung für die nächsten Schritte ist es, dass wir das Gerät ans Netz bekommen. Es gilt also, WLAN einzurichten. Dabei sollte in den Erweiterten Einstellungen eine feste IP zugewiesen werden, um das Gerät via SSH ansprechen zu können. Grundsätzlich sind alle weiteren Schritte aber auch ohne SSH möglich und können im XTerm eingegeben werden.

Firmware aktualisieren per Online-Update

Hierzu sind folgende Schritte nötig:

  • Starten des Programmanagers
  • “Auf Aktualisierungen prüfen” auswählen und den Button “Aktualisierung” unten rechts betätigen.
  • Alle angezeigten Aktualisierungen durchführen (lassen)
  • Gerät neu starten, wenn es dies im Rahmen des Upgrades nicht selbst tut
  • Maemo-extras aktivieren: Dazu im Programmmanager im Menü “Optionen” den Punkt “Programmkatalog…” auswählen. Der letzte Katalog in der Liste “memo Extras” ist deaktiviert, was geändert werden kann, indem man ihn bearbeitet und das entsprechende Häkchen entfernt.
  • Im Programmmanager unter “Installierb. Programme anzeigen” die Anwendung OpenSSH herunterladen und installieren (enthält Server und Client). Während der Installation wird das Rootpasswort abgefragt, mit dem wir (und potenziell auch jeder andere im gleichen Netz!) uns auf dem Internet Tablet einloggen.

Alle nun folgenden Schritte erfolgen nach Zugriff auf das Tablet via SSH (z.B. Putty unter Windows).

Unter Linux sollte es mit dem Befehl:

ssh root@[IP-AdressedesTablets]

funktionieren.

Bootmenü einrichten

Die Einrichtung des Bootmenüs ist in einem Artikel im N800 Wiki hervorragend beschrieben – nochmals danke, Jörg Gronmayer!

Abweichend vom Artikel kann man auch mit Hilfe des Kommandos:

apt-get install rootsh

die Möglichkeit eines Root-Zugriffs auf dem Gerät installieren. Um root zu werden, muss man zukünftig nur noch ‘root’ eingeben.

Abweichend vom Artikel im wiki habe ich eine interne 2 GB Speicherkarte verwendet. Und eine solche befindet sich ja auch (fest eingebaut) im N810 Tablet. Ich habe zudem nur ca. 180 MB Platz mit dem Dateisystem FAT16 formatiert (für die Auslagerungsdatei) und den Rest im ext2fs erstellt, um nahezu 1,7 GB Platz für Anwendungen und das /home/user Verzeichnis zu haben (in dem sich ja wie oben erwähn u.a. die Verzeichnisse für Audio/Video und Dokumente befinden).

Dafür sind nach dem Kommando:

sfdisk /dev/mmcblk0

folgende Werte nötig:

# /dev/mmcblk0p1 : 1,6000,6
# /dev/mmcblk0p2 : 6001,,
[Enter]
[Enter]

Klonen des Systems

Dieser Arbeitsschritt ist ebenfalls wunderbar im N800wiki beschrieben. Nachdem man alle Schritte im Artikel abgearbeitet hat, befindet sich auf der internen Speicherkarte ein komplettes System mit jeder Menge Platz für Anwendungen und Daten, das natürlich nur darauf wartet, sicherheitskopiert zu werden.

Hierzu kann eine weiterer Artikel des Wikis bemüht werden:

Kernel-Patch (optional)

Um das System, wie versprochen zu beschleunigen, ist es nun noch nötig, den Kernel zu patchen. Die Beschreibung wie es genau funktioniert, habe ich im N800wiki hinterlegt.

Home-Verzeichnis wiederherstellen

Die Wiederherstellung des home Verzeichnisses habe ich nicht komplett, sondern nur für bestimmte Anwendungen durchgeführt. Relativ einfach geht dies im midnight commander, der sich mit dem Kommando:

apt-get install mc

installieren lässt.

Man muss dann lediglich im /home/user/ Verzeichnis das Verzeichnis auswählen, das zur Anwendung gehört (beginnt oft mit einem “.”) und im Dialog “kopieren” darauf achten, dass die Option zur Beibehaltung der Attribute aktiviert ist.

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Internet Tablet von NEC? http://internettabletblog.de/2008/08/31/internet-tablet-von-nec/ http://internettabletblog.de/2008/08/31/internet-tablet-von-nec/#comments Sun, 31 Aug 2008 17:45:51 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=180 Bei blog.rootserverexperiment.de stieß ich gerade auf die Aussage, dass NEC einen 12” Tablet-PC anbieten will, der in Sachen Ausstattung den aktuell gängigen Netbooks ähnelt.

Details und Bild gibt’s hier. Bleibt zu hoffen, dass auch der Preis sich nicht zu weit von denen der Netbook Winzlinge entfernt.

Als ich vor 1,5 Jahren auf der Suche nach einem Surf-Tablet war um bequem auf dem Sofa sitzend im Netz surfen zu können, gab es deratiges einfach noch nicht. Daher bin ich ja beim N800 gelandet. Inzwischen möchte ich die Geräteabmessungen, Linux als Betriebssystem nicht mehr missen; und auch zur Courch gesellten sich inzwischen ja auch Bus- und S-Bahn-Sitz.

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Synchronisationsgeschichten (3): Adressbuch synchronisieren http://internettabletblog.de/2008/08/10/synchronisationsgeschichten-3-adressbuch-synchronisieren/ http://internettabletblog.de/2008/08/10/synchronisationsgeschichten-3-adressbuch-synchronisieren/#comments Sun, 10 Aug 2008 19:04:06 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=135 Nachdem ich mich in der letzten Synchronisationsgeschichte mit dem Einbinden eines extern synchronisierbaren Kalenders auf dem Tablet beschäftigt habe, wird es nun Zeit, eine echte Synchronisationslösung vorzustellen.

Synchronisation grob schematisch
Sie hört auf den Namen syncevolution und bietet einiges. Es existieren Versionen fürs MacOS-Adressbuch oder Evolution unter Linux – aber auch eine Version fürs iPhone (so eine Art Internettablet für Leute, die die hohe Auflösung der Nokia-Tablets nicht mögen und Akkutauschereien eh albern finden) und eben für das 770/N800/810, was mich meinen Mobilen Wordpress-Client auf dem Tablet anwerfen lässt, um zu beschreiben, was nötig ist, um das Tablet-Adressbuch mit den Adressbüchern der allermeisten Handys oder dem Windows-Adressbuch oder dem Adressbuch, das durch Evolution genutzt wird, abzugleichen.

Scheduleworld-Account
Zunächst sollte, sofern noch nicht vorhanden, ein Account bei scheduleworld.com eingerichtet und ein Backup aller beteiligten Adressbücher angelegt werden. Anleitung zur Einrichtung des SyncML-Clients diverser Handys findet man hier und auch denjenigen, die ihren Desktop-Client synchronisieren wollen, wird geholfen.

Dieser Programmkatalog enthält das Programm “syncevolution“, welches mit Hilfe des Programmanagers installiert werden kann.

Die Konfiguration in der letzten nicht-beta-Version 0.7 von syncevolution gestaltet sich noch relativ mühselig und es existieren eine Menge Fallstricke, die ich bei meinen ersten Installationsversuchen auch brav alle mitgenommen habe. Dank diverser Hinweise des Programmautors hats dann aber irgendwann doch noch geklappt.

Konfiguration von syncevolution

Inzwischen ist Version 0.8 beta 1a die aktuelle Version und hier gestaltet sich die Konfiguration ungleich simpler. Einfach in xterm folgendes Kommando eingeben:

syncevolution -c scheduleworld

Die Konfigurationsdateien für scheduleworld wurden nun angelegt in einem Verzeichnis, das wir so erreichen:

cd /home/user/.config/syncevolution/scheduleworld

Um die Konfigurationsdateien zu bearbeiten, kann man Kommandozeilen-Editoren wie z.B. joe oder auch das in den Midnightcommander integrierte mcedit (beide in diesem Katalog enthalten) verwenden. In dieser Beschreibung verwende ich joe:

joe config.ini

Nun können in der Datei die Zeilen username und password mit korrekten Werten belegt werden. Als Benutzername dient unsere ID (Eine Nummer, die nachdem man sich hier eingeloggt hat im Bereich “Preferences” und dort unter “Username” gefunden werden kann). Unser Passwort kennen wir natürlich :-)

Den Editor joe verlassen wir durch Eingabe von “Ctrl+k” und danach sofort “k”.

Im Verzeichnis: /home/user/.config/syncevolution/scheduleworld/sources/addressbook/ liegt die Datei config.ini, die wir mit:

joe sources/addressbook/config.ini

bearbeiten können. Der einzig relevante Wert “sync” steht auf dem Wert two-way-sync, was OK sein sollte. Genauere Informationen zu den einzelnen Modi können der Beschreibung innerhalb der Datei und der Webseite des syncevolution-Authors Patrick Ohly entnommen werden.

Wichtig! Es darf für keine andere source (Verzeichnisse calendar, notes, ..) in den dortigen config.ini-Dateien ein anderer Wert als “sync=disabled” eingetragen sein. Syncevolution funktioniert derzeit nur mit dem Tablet-Adressbuch!

Endlich loslegen!

Jetzt kann man in xterm mit Hilfe des Kommandos:

syncevolution scheduleworld

den Synchronisationsvorgang starten.

ACHTUNG das configfile ist so eingestellt, dass ein beidseitiges Synchronisieren stattfindet. Soll einer Seite der Vorrang gegeben werden, funktioniert das mit einem der folgenden Kommandos:

syncevolution -s refresh-from-server scheduleworld
syncevolution -s refresh-from-client scheduleworld

In jedem Fall gibt’s hinterher einen Report darüber, was sich eigentlich geändert hat:

Sync-Statistik

Das wars dann auch schon ;-)

Tuning und Zukunftsmusik

Das python-basierte Programm genesis-sync von Frederik bietet eine grafische Oberfläche für die Konfiguration von syncevolution. Derzeit funktioniert die Anwendung jedoch nicht unter maemo, also auf den Tablets.

Um nicht jedes mal xterm aufrufen zu müssen, bietet es sich an, das Programm mit Hilfe eines Applets für den Desktop (personal-launcher) oder die Menüleiste (personal-menu) auszuführen. Das ganze sieht dann ungefähr so aus:

Kommando im Menü hinterlegen

Ready to sync :-)

Ich hoffe mit diesem Artikel den ein oder anderen Leser zum Ausprobieren des Programms zu motivieren.

Wer dem Autor des Programms danken möchte, kann ihm gern eine Postkarte zukommen lassen. :-)

Postalische Adressen speichern und verwenden

Postkarte ist ein gutes Stichwort. Um sie zu verschicken, benötigt man ja bekanntlich eine Postadresse und die ist in der Kontaktverwaltung des Tablets nicht sichtbar. Vorhanden darf die Adresse jedoch durchaus sein.

Dieses Manko behebt die Anwendung pimlico-contacs, die auf die selbe Datenbank zugreift wie das Standard-Adressbuch des Tablets. Darüber hinaus können mit pimlico-contacts die Kontakte inkrementell durchsucht werden.

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Neues Logo für maemo.org http://internettabletblog.de/2008/08/08/neues-logo-fur-maemoorg/ http://internettabletblog.de/2008/08/08/neues-logo-fur-maemoorg/#comments Fri, 08 Aug 2008 16:00:56 +0000 Uwe Kaminski http://internettabletblog.de/?p=143 Es gibt ein neues Logo für die Tablet-Community maemo.org:

Vorangegangen war ein Wettbewerb, bei dem jeder der sich berufen fühlte, seinen persönlichen Favoriten kreieren und einreichen konnte. Mich persönlich erinnert das Neue ja ein wenig an jenes von LastFM und auch die Nummer mit den KLEINEN großbuchstaben wirkt auf einen Design-Laien ebenfalls befremdlich aber es gab definitiv viele Logos, die mir schlechter gefielen und nur wenige, die ich besser fand.

Das zum Beispiel. Oder das.

Und alle Vorschläge zusammen: Hier.

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