Synchronisationskurzgeschichte: Automatisiertes Synchronisieren im Hintergrund
31. Januar 2010 von Uwe Kaminski
Nachdem in der letzten Synchronisationsgeschichte beschrieben wurde, wie Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen zwischen N900 und einem SyncML-Server abgeglichen werden können, möchte ich in diesem kurzen Beitrag darauf eingehen, wie man dieses Vorgehen automatisiert.
Ziel ist es, eine Synchronisation
- automatisiert durchzuführen,
- nur dann durchzuführen, wenn eine Netzwerkverbindung besteht und
- den Status des Ergebnisses der letzten Synchronisation sehen zu können
Diese drei Fliegen schlägt man mit einer Klappe namens “Desktop Command Execution Widget“, im folgenden “DCEW” genannt. Erhältlich ist dieses Desktop Widget in der Programmbibliothek extras-testing und, so denn niemand größere Bugs moniert, bald auch in extras.
Mit DCEW kann man sich zeigen lassen, was man sieht, wenn bestimmt Befehle auf der Kommandozeile gestartet werden. Alles, was in der Kommandozeile ausgegeben wird, erscheint im Widget. Man kann festlegen, ob das gewünschte Kommando jedes mal ausgeführt wird, wenn der Desktop, auf dem sich DCEW befindet, aufgerufen wird oder ob ein Tippen auf das Widget nötig ist. Für unsere Zwecke ebenfalls sehr sinnvoll ist die Möglichkeit, ein Kommando Intervall-basiert auszuführen sowie eine Internetverbindung vorauszusetzen.

Wir geben dem Kind einen Namen...
Es wird, wie im Bild zu sehen, ein neues Kommando namens “sync” erstellt:
syncevolution scheduleworld|grep \|\
Achtung! Nach dem zweiten “\” unbedingt ein Leerzeichen hinzufügen, sonst werden die falschen Zeilen ausgegeben.
Der Befehl sorgt dafür, dass das N900 mit dem SyncML-Dienst scheduleworld.com synchronisiert wird und nur die Zeilen aus dem Protokoll angezeigt werden, die die Zeichenfolge | gefolgt von einem Leerzeichen enthalten. Welche das sind, zeigt der folgende Screenshot:

Relevante Essenz der Bildschirm-Ausgabe nach Ausführung von syncevolution
Für dieses Ergebniss muss das Ausgabefenster auf maximaler Breite (“width”) belassen werden und 10 Zeilen für die Ausgabe eingestellt werden. Synchronisiert man den einen oder anderen Datentyp (z.B. Notizen) nicht, kommt man auch mit entsprechend weniger Zeilen aus.

Breite und Höhe festlegen
Um zu verhindern, dass das Kommando zu häufig und womöglich parallel ausgeführt wird, habe ich die entsprechenden Checkboxen deaktiviert und ein festes Intervall (6h) festgelegt.

Wann und unter welchen Voraussetzungen soll die Synchronisation stattfinden
4 Reaktionen zu “Synchronisationskurzgeschichte: Automatisiertes Synchronisieren im Hintergrund”


Hallo,
seit kurzem ist auch das Paket syncevolution-frontend in extras-testing verfügbar. eine GUI für syncevolution bei der man tägliches sync’en konfigurieren kann.
http://maemo.org/packages/view/syncevolution-frontend/
[...] Synchronisationskurzgeschichte: Automatisiertes Synchronisieren im Hintergrund By Uwe Kaminski [...]
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Danke für den Tip, David! Ist wirklich gelungen, die Oberfläche für Syncevolution und sicherlich irgendwann noch einen eigenen kleinen Artikel wert.